Weidenfrau - Die Wegbegleiterin

Besonders engagierte SchülerInnen begleite und fördere ich seit vielen Jahren. Für sie ist die Flechterei Teil des eigenen Lebensweges geworden.
Ein guter Flechter wird man mit der Anzahl der Werke, die man selbst geflochten hat.
Jürgen Dreesen und Marianne Deube habe ich auf ihrem Weg in die eigene berufliche Selbständigkeit erfolgreich begleiten können.

Wenn Sie den Wunsch haben, begleite ich auch Sie in meinem Kurssystem und darüber hinaus auf Ihren ganz individuellen Schritten ins eigene Tun mit der Flechterei.

Marianne Deube, Lützen

2005 begann ich die Flechterei bei Antje zu erlernen. Was mich dabei begeisterte, war ihre freundliche und offene Art ihr Wissen zu vermitteln. Ihre verständlichen und klaren Anweisungen zeigten mir die vielfältigen Techniken und Möglichkeiten der Flechterei und halfen mir meine eigene Kreativität zu entwickeln.

Die vielen historischen Märkte auf denen wir in dieser Zeit unterwegs waren, ließen mich, mit Antjes Hilfe, praktische Erfahrungen sammeln in allem was wichtig ist, um heutzutage mit einem alten Handwerk bestehen zu können.

Schließlich war ich bereit eigene Wege zu gehen und die Selbständigkeit zu wagen, wobei mich Antje mit ihren persönlichen Erfahrungen sehr unterstützt hat. Auch heute noch kann ich mit allen Fragen zu ihr kommen. Inzwischen bin ich selbständige Korbflechterin. Dabei begeistert mich immer wieder, welche Möglichkeiten dieses Handwerk bietet. Von traditionell Geflochtenem, über ergonomisch Geformtes bis hin zu Dekorationen und Skulpturen, lässt sich alles verwirklichen. Äste, Schwemmholz oder alte Wurzeln können kreativ umflochten werden. Wichtig ist mir vor allem, ein Handwerk zu betreiben, welches mir durch seine Vielseitigkeit genügend Raum gibt, mich kreativ auszudrücken und dabei gänzlich ohne umweltschädigende Arbeitsprozesse auskommt. Die Weiden schneide ich auf dem von Antje 2001 aufgebauten Flechtweidenfeld in Dreiskau-Muckern, welches ich jetzt in Pflege und Ernte übernommen habe.

Als Imkerin beschäftige ich mich zudem mit der Herstellung traditioneller Bienenkörbe und möchte dieses Wissen gerne weitergeben.

Eigene Flechtereien von mir sind jährlich unter anderem auf dem Kunst- und Hand-Werksadvent FAKTUM im Alten Kranwerk in Naunhof zu finden (www.kranwerk.com).

Kontakt: marianne.deube@gmx.de

Firma „Wilde Korbmacher“ Jürgen Dreeßen

Die Flechterei ist unser Weg zum Glück

Durch eine Einladung zu einem ihrer Flechtwochenenden brachte uns Antje Hövel 2004 zum Korbmacherhandwerk. Wir haben nach diesem ersten Kontakt mit der Weide immer weiter geflochten, gelernt, geübt und gearbeitet, was für ein Glück! Die Korbmacherei heißt für uns von der Erde schneiden, bauen, was uns gefällt, und einer freut sich beim Arbeiten mit einem schönen und robusten Korb.

Seit 2007 sind wir mit unserem Korbgewerbe „Wilde Korbmacher“ erfolgreich selbständig. In Leipzig sind wir jedes Jahr auf dem Historischen Ostermarkt vor dem Alten Rathaus und auf dem Historischen Weihnachtsmarkt auf dem Naschmarkt vor dem Goethe-Denkmal zu finden. Unsere Gemeinschaft und Kooperation mit Antje Hövel umfasst heute fast alle Belange des Handwerks, das Anleiten von Menschen allen Alters sowie den Umgang mit der Weide in allen ihren Möglichkeiten. Darüber hinaus verbindet uns mit Antje eine herzliche Freundschaft.

Kontakt: juergen.dreesen@onlinehome.de

Anja Müller, Ziegenhain

Mein Interesse am Geflochtenen rührt aus vielen Erbstück-Körben, und aufgrund der räumlichen Nähe wählte ich 2009 Antjes Einsteigerkurs, um das Handwerk näher zu erforschen. Mit dem an einem Wochenende Erlernten habe ich dann selbst weitergearbeitet und nach einem Jahr wieder Antjes Kurs zur Vertiefung gebucht. Darin bekam ich meine Fragen bereitwillig beantwortet, erlernte neue Flechttechniken und war wiederum inspiriert, auf meine eigene Art weiter zu arbeiten.

Ich habe zwischenzeitlich von vielen erfahrenen Flechtern dazugelernt – bin immer neugierig auf mehr geblieben. Flechten ist wirklich vielschichtig und bereitet mir immer Freude. Heute bin ich nebenberuflich mit meiner Flechtwerkstatt tätig. Wenn Antje nicht gewesen wäre, würde ich wohl nicht da sein, wo ich heute stehe. Wir pflegen noch den Kontakt zueinander und tauschen uns aus.

Kontakt: www. verflochtenes.de

Ulrike Althaus, Medebach

Meine Begeisterung für das Flechten begann, als ich in einer Klinik in der Ergotherapie meine ersten Flechtversuche machte. Dort entstanden schon verschiedene Formen von Körben und als ich ein Bund Weide in einer Ecke stehen sah, versuchte ich mich auch daran. So entstand der Wunsch, mit Weide das Flechten zu erlernen.

Meinen ersten Kurs besuchte ich bei Linda Arras. Ich merkte sofort, das war meins. Ich bestellte mir für zu Hause Weide und wiederholte das, was ich bei Linda und ihrem Schwiegervater gelernt hatte.

Einen alten Stuhl mit defektem Geflecht wollte ich gerne selbst restaurieren. Auf der Suche im Internet nach einer Flechterin, die mir das zeigen könnte, stieß ich auf Antje Hövel. Ich besuchte einen Flechtkurs bei ihr und es sollte nicht der letzte gewesen sein.

Nachdem ich dort gelernt hatte, wie man Stühle beflechtet, lernte ich bei ihr in weiteren Kursen einen ovalen, einen rechteckigen und einen Rahmenkorb zu flechten. Für Bekannte und andere Leute erneuere ich nun auch hin und wieder defekte Stuhlgeflechte.

Nun gebe ich selber schon seit 2011 eigene Flechtkurse mit einem runden Weidenkorb und mit Peddigrohr, sie werden gerne besucht. Da ich gerne weitere Objekte zum Flechten anbieten möchte, belege ich von Zeit zu Zeit Kurse bei anderen Korbflechtern, um dann mein Wissen weitergeben zu können.

|    Preise    |
 
"VerFLECHTungen"   Antje Hövel   ·   Schulweg 2 in 04519 Rackwitz bei Leipzig    ·   Fon 034294.8 44 41   ·   info@weidenfrau.de